Collies vom Buckenhofer Forst
 

 



 

Unsere Stammhündin ist Rosegarden Vicotoria´s Secret, Vicky.


Vicky, 8 Wochen

 
















Von unserem A-Wurf am 15. Mai 2009 haben wir die

Tricolour-Hündin Alischa vom Buckenhofer Forst behalten.


Alischa, 8 Wochen

 















Aus dem letzten Wurf von Vicky im August 2013, blieb
Eileen (Eunice) bei uns.


Eileen, 8 Wochen

 













Vicky hat mir 4 wundervolle Würfe u. Alischa ein bildhübsches Einzelkind geschenkt. Sie werden beide nicht mehr gedeckt.

DANKE, mein Butzi (Vicky) u. mein Moppi (Alischa)!!!

Selbstverständlich bleiben meine Hunde auch dann bei uns, wenn sie sich evtl. nicht zur Zucht eignen sollten oder später aus der Zucht genommen werden.


Einmal bei uns eingezogen oder geblieben, sind sie auch für immer!!! Familienmitglieder!

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Aufzucht

Ø      Meine Welpen werden selbstverständlich im Haus geboren und auch aufgezogen.

Ø      Während der Welpenzeit bis zum Abgabetermin werden die Kleinen liebevoll umsorgt 

Ø      und mit allen Notwendigkeiten für das spätere Leben vertraut gemacht.
Dazu gehören:

·        welpengerechtes Spielzeug

·        alle möglichen Geräusche

·        sowie verschiedene Bodenbeläge.

Ø      Je nach Witterung steht ab ca. der 5. Woche für die Welpen der gesicherte Garten als Auslauf zur Verfügung;
(keine Zwingerhaltung!)

Ø     Die Welpen werden bis zur Abgabe mehrfach entwurmt, geimpft und gechipt.

Ø      Außerdem werden sie auf erbliche Augenkrankheiten (CEA, PRA, Kat.)untersucht. 

Ø      Der Käufer erhält eine VDH-Ahnentafel und einen gültigen Impfpass. 

Ø     Mit den künftigen Besitzern möchte ich auch nach dem Umzug des Welpen in sein neues Zuhause in Kontakt bleiben und ihnen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ø      Es ist mir sehr wichtig, zu wissen, wie es meinen Schützlingen geht und möchte deren Entwicklung gerne verfolgen.

 

      ♦♦♦♦

Hier eine kleine Anleitung für unsere künftigen Welpenkäufer:

Wie bereite ich mich auf meinen Welpen vor?!?!

1.- Schütte kalten Apfelsaft auf den Teppichboden und laufe barfuß im Dunkeln rum.

2.- Gleich nach dem Aufwachen: stelle dich in den Regen (es ist stockfinster) und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil dich, mach schon....

3.- Bedecke deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare, bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse in deinem Morgenkaffee einige Hundehaare schwimmen 

4.- Spiel "Fangen" mit einem nassen, schleimigen Tennisball.

5.- Renn barfuß durch den Schnee um das Gartentor zu schließen.

6.- Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Stücke über den ganzen Boden.

7.- Lass deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie der Hund sowieso wenn Gäste da sind. 

8.- Spring aus dem Sessel, kurz bevor deine Lieblingssendung im Fernsehen vorbei ist und renn zur Tür, schreiend: Nein! Nein! Mach das draußen. Versäume den Schluss deiner Sendung.

9.- Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der Arbeit, um es sauber zu machen.

10.- Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Bein deines Esstisches - es wird ja eh angekaut. 

11.- Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll dich in sie ein. Dieses Gefühl hast du, wenn ein Welpe auf deinen Schoß einschläft.


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.... und so sollte nie ein Tag im Leben eines Welpen aussehen:

    

Aus dem Tagebuch eines jungen Hundes

Sonntag:

7.30Uhr Aufgestanden und Streckerchen gemacht, in den Garten gegangen, Bäumchen beschnuppert -roch fein - Bein gehoben.

8.00 Uhr Futternapf umgestoßen, alles pitsch-patsch nass,
Haue gekriegt.

8.45 Uhr In Küche gewesen, rumgeschnuppert, rausgeflogen,
Küche ist „Pfui“!

9.00 Uhr In Herrchens Arbeitszimmer gewesen, kleinem Teppich Fransen abgeknabbert, rausgeflogen, Haue gekriegt. Arbeitszimmer ist auch „Pfui“.

9.30 Uhr In Diele kleine Pfütze gemacht, mit Nase eingetunkt worden, weil Pfütze in Diele machen, „Pfui“, mich sehr geschämt.

9.45 Uhr Frauchen einen Handschuh genommen, damit gespielt, Frauchen wusste nicht, wo er war, ich auch nicht.

10.15 Uhr Zeitung von Couchtisch gezogen, feine Spieljagd mitgemacht bis ganz kleine Schnitzel, ist „Pfui“, Haue gekriegt.

10.45 Uhr Viel langweilig, nachgedacht, was tun, auf Couch gehopst und auf weiches Kissen gekuschelt, runtergeschmissen, rausgeflogen.

11.00 Uhr Stück altes Brot gekriegt, wollte aber lieber Leberwurst, Brot wurde wieder weggenommen, ich leise geknurrt, Haue gekriegt.

11.20 Uhr Wieder in Küche gewesen, da zu fein roch, sehr schöne Scheibe Fleisch genommen, ist „Pfui".

11.30 Uhr In Garten gegangen, fein gespielt, Mistkäfer verfolgt, Spinnen gefressen - schmecken nicht besonders - tiefes Loch gebuddelt, Hühnchen gejagt, alles sehr interessant, aber „Pfui“.

12.30 Uhr Allein auf Straße gerannt, fein mit Pferdeäpfeln gespielt, dann gefressen - muss sagen, aparter Geschmack - aber leider auch „Pfui“.

13.00 Uhr Hurra - zum Fressie gerufen worden - Hammelbacke mit Reis – großartig geschmeckt - Frauchen zum Dank Hände geleckt, Lecken ist „Pfui“.

13.30 Uhr Hausruhe von ganzer Familie, ich in Körbchen nachgedacht, festgestellt, alles „Pfui“ - wozu kleiner Hund auf der Welt.

Margret Hauff

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Was ist  ein ZÜCHTER ??

 

Ein ZÜCHTER ist jemand, dem durstet es nach Wissen u.  doch weiß er nie alles. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Vernunft,  Bequemlichkeit u. Verpflichtung.
Ein  ZÜCHTER opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare  Möbel u. wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen die doch so  wichtige Ausstellung, die mitten in der Urlaubszeit liegt.

Ein ZÜCHTER verbringt Stunden ohne Schlaf - aber nie  ohne Kaffee - um eine Paarung zu planen, oder mit Anspannung auf die  bevorstehende Geburt zu warten u. hinterher über jedes Niesen, Krabbeln u.  Quietschen zu wachen.

Ein ZÜCHTER  verzichtet auf ein Galadinner, weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8  Uhr gefüttert werden müssen. Er übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen  Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes dem hilflosen  Neugeborenen das Leben einzuhauchen - es könnte ja die Verwirklichung  lebenslanger Träume sein.

Der  Schoß des ZÜCHTERS ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen  u. edlen Champions schlummerten. Des ZÜCHTERS Hände sind stark u. fest u. oft   schmutzig u. doch wiederum sensibel für das Stubsen einer kleinen nassen   Welpennase.

Des ZÜCHTERS Rücken u.  Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste u. vom Hocken in ihr.  Doch sind sie stark genug, den vielversprechenden Nachwuchs auf der nächsten  Ausstellung zu zeigen.

Der Rücken  des ZÜCHTERS ist oft krumm u. buckelig von der Niedertracht mancher  Wettbewerber, u. doch ist er breit genug, tausende Niederlagen u. Frustrationen  zu ertragen.

Die Arme eines  ZÜCHTERS sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen
Arm voller Welpen zu tragen u. eine Hand dem Anfänger  zu leihen.

Die Ohren des ZÜCHTERS  sind seltsame Gebilde; manchmal rot vom Gerede,
manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von  Kritik u. dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken  Welpens.

Die Augen des ZÜCHTERS  sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den eigenen  Zuchtfehlern u. doch so scharf in der Wahrnehmung derer der Konkurrenz. Sie sind  immer auf der Suche nach der perfekten Spezie.

Das Gehirn des ZÜCHTERS ist manchmal getrübt vor  Gesichtern u. doch kann es eine Ahnentafel schneller wiedergeben als ein  Computer. Es steckt so voller Wissen, dass manchmal eine Sicherung durchbrennt.  Es speichert tausende von guten Knochen, feinen Ohren, perfekten Köpfen ...u.  begräbt tief in der Seele die Fehler u. alles das, was nicht so wurde wie  erhofft.

Des ZÜCHTERS Herz ist oft  gebrochen, aber immer voller Hoffnung - u. es sitzt am rechten  Fleck.

Oh ja - es gibt solche  ZÜCHTER, u. es gibt auch Züchter ...........

Autor  unbekannt

 

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Einer bleibt  selten allein!
 

Du willst also  ausstellen, das ist aber gefährlich,

es bleibt nicht bei einem Hund, sei doch  mal ehrlich!

 

Einer ist gar  nichts, ein Zweiter muss her.
Ein Dritter ist einfach, ein Vierter nicht  schwer.

 

Ein Fünfter  erfreut dich, mit 'nem sechsten wird's gehn.
Ein Haus voller Hunde macht's  Leben erst schön!

 

Warum nicht  noch einen, du traust dich, nicht wahr?
Sie sind wirklich ganz einfach, aber  mein Gott, das Haar!

 

Ein Hund auf  dem Sofa, ein anderer im Bett!
Hungrige Mäuler in der Küche, das findest du  nett?

 

Sie hören auf's  Wort und sind gar kein Problem!
Auch wenn's noch einer mehr ist, wird es  immer noch gehn.

 

Die Möbel sind  staubig, die Fenster nicht klar,
der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar.  

 

Es leidet der  Haushalt, man nimmt's kaum noch wahr,
die Nasenabdrücke und überall Haar!  

 

So suchen wir  Platz, der neue Welpe ist top!
Wir finden schon Zeit für Besen und Mop!  

 

Es gibt kaum  ein Limit, dem Himmel sei Dank!
Ihre Zahl zu verringern - der Gedanke macht  krank!

 

Jeder ist  anders, du weißt wer da bellt.
Das Futter ist teuer, der Tierarzt kriegt  Geld!

 

Die Familie  bleibt weg, Freunde lassen dich in Ruh',
du siehst nur andere Hundeleute, die  genauso leben wie du! 

 

Die Blumen sind  tot, der Rasen ist hin,
doch am Wochenende hast du anderes im Sinn.  

 

Mann meldet und  reist, so ist der Trott,
dazu die Hundesteuer, bald bist du bankrott!  

 

Ist es das  wert, was machst du da bloss?
Doch dann kommt dein Liebling und springt auf  den Schoss!

 

Sein Blick  wärmt dein Herz, und um nichts in der Welt
gäbst du auch einen nur her, was  bedeutet schon Geld?

 

Egal ob für  Zucht, für Show oder Spass,
für jeden gibt's Platz - jeder dient zu  irgendwas!

 

Die Winter sind  mühsam, mal nass und mal rau.
Die Hunde sind schmutzig, und du bist ganz  blau!

 

Manche Abende  sind grässlich, manchmal schreist du im Haus,
denn die Hunde auf dem Sofa,  sie wollen nicht raus!

 

Die Hunde, die  Shows, das Reisen, die Sorgen,
die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an  morgen!

 

Es muss wohl  was wert sein, und es muss dir was geben,
denn sie lieben dich alle, die  Hunde in deinem Leben!

 

Alles hat sich  verändert, nichts ist mehr gleich!
Du liebst deine Hunde, und deine Seele ist  reich!

  

 

Aus dem  Englischen, Autor unbekannt.
Deutscher Reim von Klaus-J.  Hornig

 

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